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Monday, November 28, 2011

Propella and "My name is music" rock Vienna

Nov.26, 2011 - Music event at rhiz, Vienna.

Propella, Lady band from Vienna, former 2 and now 3 members in the band. Babl Raketa (Guitar/Vox), Nadine Abado (Bass/Vox), Heike Mangold (Drums) rock indie pop style. Invited them to make a short film report. 2 vocals counterpoint in melody and rhythm to each other. Drummer is a new member, missing the cue in one song ended up in laughter. But that's alright, ladies are well atuned and played in the underground atmosphere a great gig.

with band Propella (what a feeling...)





Links:
http://www.myspace.com/propellamusic
http://www.reverbnation.com/propellamusic

Another band this evening was "My name is music" from Vienna. This minimalistic band could do more out of their ideas. They play with guitar with a lot of effect boxes and percussion where he plays guitar and foot-snare, she makes singing and bassdrum & crash. If they would add bass and drums and let her sing only or even use the background sound from computer they would have a better sound. For my taste they have good ideas but this minimalistic sound is too empty. The more occasionally she missed the tact - no wonder when singing and beating.

Meet & greet:
with members of trash metal band "Freund Hein"
Also seen: members of German band "The Working Class Bastards"
The Working Class Bastards
and Dude, drummer of band "Unding" and Rosa Nentwich

Sunday, November 13, 2011

Freund Hein - CD "Bourbon triggered death machine" - eine Video-Rezension

Hier die CD-Rezension im Video-Format mit Ausschnitten aus Freund Hein's CD Releaseshow am 26.September 2011 in der Szene Wien.


Freund Hein kann nur in Wien beheimatet sein. In dieser morbiden Stadt mit ihrer Affinität zum Tod. Und so zelebriert diese düstere Deathmetalband Freund Hein die neue CD "Bourbon Triggered Death Machine" als schöne Leich. Sie bezeichnen ihren Stil als "Groove Trash Metal". Es ist die sechste Musikveröffentlichung, die letzte CD "Chaos Immanent" (2007) liegt nun schon vier Jahre zurück.

Ungewöhnlich fand ich, daß zwischen metallenen Dreschgitarren ein Keyboard melodisch zwischenschlägt.
Auf der Bühne stehen also Vocals, Guitar, Bassguitar, Drums und Keyboard.
Doch dann öffnet die Gruft ihe Pforten und es erscheint Freund Hein höchstpersönlich. Ich meine nicht die Band, die steht ja sowieso schon auf der Bühne. Nein, Gevatter Tod tapst zwischen den Musikern vor zum Bühnenrand und schwingt seine Sense in der Hoffnung auf reiche Ernte unter den Musikfreunden. Und es bleibt nicht bei dieser Erscheinung...

Technisch perfekt und stilecht präsentiert, so reicht Freund Hein die Dröhnung an die tobenden Fans. Im Inlet sind neben Bildern mit viel Schwarz weise Sprüche aus des Satans Bibel oder aus dem Zitatenbuch eines heiseren Grundgevokalisten samt Mitmusikanten an den Tonäxten. Man erfährt, dass des Teufels Nüsse groß wie Bälle sind (dachte ich mir schon bei Rosemary's Baby) in einer Welt, wo Pilze hoch wie Bäume wachsen (wahrscheinlich am modrigen Moosboden eines aufgelassenen Friedhofs) und sich Whiskey-trunkene, revoltierende und marodierende Mutanten mit der Bourbon-triggered Deathmachine in der Hand "drink drink drink kill kill kill" rufend auf alles Lebende stürzen (Fans, genießt euer letztes Stündlein).

Deathmetal in gnadenloser Perfektion. Musikalischer Lärm mit martender Roheit. Parasiten westlicher Zivilisation und Erben des Krieges, die mit leeren Phrasen und falscher Moral aufgewachsen sind - so sehen sie sich in "European fuckface" - ups, ich dachte da erst mal an Berlusconi -, ätzen sie in "Residence Box" über bürgerliche Beschaulichkeit und fordern auf zum Überwinden der Schranken und Limitierungen, zur Befreiung vom Modediktat der Klatschkolumnisten, zum Abschwören von Donovans kleiner Boxen, zum Ausbrechen aus der Tretmühle der Standardisierungen, zum Ablehnen des netten "Sugar Honey Iced Tea Guy", dem CD Opener.

Im Titel "Motör Constrictor" ist vielleicht eine Hommage an Lemmy's Motörhead angedeutet, wie vielleicht auch im Titel der CD. Trinkt doch Lemmy noch mit 65 täglich Cola-Bourbon. Immerhin wird im zumindest textlich romantisch verträumten "Bourbon time" der gute alte Drink in einer guten alten Bar besungen. Doch als der Bourbon alle ist, kriegt der Barkeeper eine Kugel in den Kopf. Und weiter geht's, "...another night, another bar..." verheißt Unheil. Der Song wurde übrigens verfilmt.

Und nachdem von Schwammerl hoch wie Bäume die Rede war nun zu einem anderen Pilz: "Atomicalypse". Nach so einem kleinen Atompilz aus dem Physikbaukasten rennen Katzen vor riesigen Mutantenratten davon und die Oberschicht beschließt, die menschliche Rasse bis auf ein paar Auserwählte auszulöschen.
Sollten solche Typen wie Freund Hein unter den Auserkorenen sein, na dann, heile Welt ade!

In "Werechicken Horror Show" geht es um das Drama des Joe Farmer, der vom Gockel attackiert wird und des Morgens blutüberströmt aufwacht. In "Hourglass Disaster" bleibt die Zeit stehen. Erinnert ein wenig an Stephen Kings Langoliers. Keine Grenzen, keine Waffen. Ok, das geht noch. Doch auch kein Vertrauen und keine Zukunft. Was dann? "Hourglass disaster"; willkommen in der Hölle des Lebens.

In "Frenzy inside" hört Sänger Harald wispernde Stimmen in seinem Kopf und erlebt die Welt als Paradies, das ihm angesichts seiner Wahnvorstellungen verschlossen bleibt. Durchdrehen, Hysterie, Delirium, Psychose sind einige der Stadien, die er in 4 min11 sek durchleben muß.

Freund Heins CD "Bourbon Triggered Death Machine" ist geeignet für Powerplay zu Halloween. Noch schwärzer wäre nur mehr Dunkelheit, noch härter wäre Universalhärtegrad 11 (und das ist ja bekanntlich unmöglich).

Aufgenommen wurde im Concrete Studio in Göllersdorf, gemixt und gemastert in Seattle.

Tuesday, November 8, 2011

Magazine Release Party Without Magazine

November 8, 2011 release party for a new Austrian magazine at "local", a music bar in Vienna.
Program:
18.30 ::: Open / Welcome Drinks / VIP-Cocktail
::: Line Up:
19.30 ::: Georg Viktor Emmanuel
20.30 ::: Katharina Aigner & Band
21.30 ::: Luttenberger Klug, unplugged
22.40 ::: Loop Doctors
23.30 ::: Dedicated To
:: Specials:
  • Buffet & Finger Food
  • Pop! Wallcalender-presentation
  • Meeting Miss Austria
  • Photocorner


What really happened:
Nothing and nobody from any magazine present. Finally bands made a self-organized event and played their gig.

I interviewed the bands and made video & shots.

Georg Viktor Emmanuel

Georg Viktor Emmanuel is a beatbox artist working with pedals alone on stage. A one man show, but heavy sound. Actually on tour.


Katharina Aigner & Band

Katharina Aigner is a songwriter and singer, rank 8 at "Helden von morgen"-show on Austrian TV ORF.

Luttenberger Klug

Luttenberger Klug are two girls singing - unplugged this time. Had with "Super Sommer" a hit in 2006.

Loop Doctors

Loop Doctors present electronic soul. A while ago I produced a musicvideo for the song "L'ete" with them.


dedicated to

dedicated to play indie rock and poprock. Strong voice and good mood.

Und jetzt das Ganze auf deutsch

Am 8.November 2011 fand im wiener Lokal "local" eine Magazinpräsentation statt, aber ohne Magazin. Die Veranstalter blieben einfach fern. Trotzdem war es ein Abend mit viel guter Musik.

Habe mit allen Bands bzw. Solomusikern Interviews geführt. Interviews mit den Bands "dedicated to", "Loop Doctors", "Luttenberger Klug", sowie mit Katharina Aigner und Georg Viktor Emmanuel. Ein vielseitiger (und vielsaitiger) Abend mit Rock, Beatbox, Soul und unplugged. Dazwischen kurze Ausschnitte von den Konzerten mit Originalton(!). Ich habe den Originalton verwendet, damit man einen Eindruck vom Konzert bekommt. Es geht um die Dokumentation des Abends und nicht um ein möglichst perfektes Musikvideo.

Für mich ist das jedenfalls ein Gustohappen für Fans - Aufnahmen, die kein anderer hat.

Wednesday, November 2, 2011

Outtakes / Making of Subcooltours

Interviewtermin bei der wiener Rockband "Subcooltours". Habe mich mit Mark, dem Sänger und Gründer der Band, über die Anfänge der Band, die Musik und Texte unterhalten. Der sitzt übrigens mit offenem Hosentor vor der Kamera. Während des Aufbaus hatte er mir südafrikanischen Rotwein angeboten. Ein schwerer Fehler, das Interview war durchsetzt mit Aussetzern und Absätzen. Der Versuch, ein ordentliches Gespräch zu führen, mißlingt und  führt zur Produktion von Ausschussmaterial.

Posieren mit der Band "Subcooltours"
Diese Fußnoten journalistischer Umtriebe habe ich zwischengeschnitten zu Aufnahmen von einem Auftritt der Subcooltours im Cafe Concerto am 29.10.2011. Und dieser war cool, um nicht zu sagen (Äh, schreiben) subcool.

matthias "poidl" klausberger erklärt mir sein Keyboard
Ein kurzes Bandportrait ist in Arbeit...